Am 30. April haben wir wie geplant unseren Hafen in Grado verlassen. Wir hatten unsere Angelegenheiten so gut wie möglich geregelt, uns von der Cantiere San Vito verabschiedet, wir hatten soweit alles in Ordnung, bis auf den Beschlag eines WC Deckels, der war in Grado nicht aufzutreiben und bestellen hätte zu lange gedauert.
Unser erstes Ziel war Jesolo, dort kam dann erst einmal beim zahlen in der Rezeption, dass wir unser nächstes Ziel Burano wegen zu niederem Wasserstand gar nicht anlaufen können,
wir haben eine zweite Nacht gebucht und uns per Taxi, Traghetto und Bus nach Burano aufgemacht, hatten einen sehr schönen Tag und haben Abends unser Lieblingsrestaurant in Jesolo noch einmal beehrt.


unser nächstes Ziel war Ghioggio, ganz am Ende der Lagune von Venedig.
Es war eine sehr schöne interessante Fahrt mit wunderschönen Eindrücken und sehr kurzweilig, immer war etwas los.
das Anmelden in den Häfen per Telefon oder Mail funktioniert nicht so richtig, die Mailadressen sind zum Teil veraltet und das Telefon nicht besetzt, wir haben uns daran gewöhnt einfach vor den Hafen zu Fahren und übet Funk nach einem Ormegggio (Liegeplatz) zu fragen, hat bis jetzt immer funktioniert.





Unser nächstes Ziel war Ravenna, da bekamen wir eine Absage vom Segelclub, die einzige Antwort bisher, mit dem Hinweis, es im Porto Touristico zu versuchen, was einwandfrei geklappt hat. Ich war vor über vierzig Jahren das erste Mal wider in Ravenna, es hat sich viel verändert, aber die Schönheiten natürlich nicht, wir haben uns ein paar Tage Zeit genommen.
Es gab auch einen neuen WC Deckel in Ravenna, erst einmal Alles in Ordnung.









Das einzige interessante an der Adria beim weiterfahren sind jetzt die Fischernetze und ganze Zuchtanlagen, die wie wild im Meer verteilt überall sind, besonders in Hafeneinfahrten, man weiß oft gar nicht, wie wir fahren sollen. Die Einen sagen, ganz außen rum, da kommt man bald fast bis Kroatien ; )))), die Anderen sagen, immer auf die Mitte halten, nur ist die auch nicht immer klar, ein Fischer nimmt oft die gleichen Flaggen für Alles, aber so wird es nicht so langweilig.
Das Internet findet in den großen alten Häfen wie Ravenna , Rimini Ascona und auch San Giorgio und auch Pescara einfach nicht statt, man bekommt zwar ein Kennwort oder Daten zum Anmelden, aber das Handy findet nicht einmal die WLAN Adresse, darum jetzt auch ein größerer Block mit allem bisherigen zusammen.
Rimini hat uns überrascht, der Strand und der Hafen ist wie man es sich vorstellt, aber die Altstadt ist wunderschön und wirklich interessant, haben und wir sind ein bisschen länger geblieben.












Fano ist ähnlich, aber viel kleiner und überall gibt es ein Augustustor



In Fano lagen wir nicht am Strom und hatten morgens low batterie beim starten der Maschinen.
Beim Einlaufen nach Ancona haben wir gleich nach einem Elektriker gefragt, der Marinere war sehr nett und hat uns für den nächsten Morgen einen Spezialisten organisiert.
Die gute Nachricht, die Batterien für die Motoren sind in Ordnung, die für das Heckstrahlruder auch , aber die für das Bugstrahlruder nicht, das Ganze ist zusammengeschlossen und dadurch werden die Batterien zwar voll, aber die zwei defekten eben nicht und das führt zu low batterie.
Die schlechte, es sind Mastervolt AMG Batterien, es müssen genau die gleichen sein, wegen der Abmessung und dem System, Mastervolt ist zwar eine Italienische Firma, aber auf die Schnelle nicht zu bekommen. Solange wir am Strom hängen ist es nicht so schlimm, aber Ankern geht erst einmal nicht
in unserem nächsten Hafen San Giorgio ist der Hafenmeister Sarde, aber in Nürnberg aufgewachsen, Er gibt sich alle erdenkliche Mühe die Batterien aufzutreiben, aber auch in Italien dauert es 5 bis 7 Tage.
Pietro hat dann mit seinem Freund in Vieste gesprochen, eine genaue Lieferadresse bekommen und wir haben die Batterien bei SBV in Bremen bestellt, dort waren sie vorrätig, in Italien hat sich das nicht klären lassen.
Wir sind jetzt gemeinsam mit den Batterien auf getrennten Wegen auf dem Weg nach Vieste und hoffen, das wir alle dort am Montag zusammenkommen, wir werden sehen……

Ihr Lieben, das liest sich spannend und recht aufregend. Langweilig wird Euch sicher nicht. Es ist so schön, non Euch an der Reise „beteiligt“ zu werden. Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Reise und viele gute Eindrücke. Ganz liebe Grüße Brigitte
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Weiterhin schöne Erlebnisse
wünscht euch Gaby
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Danke
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