Von Livorno Richtung Frankreich

HP kam pünktlich am nächsten Tag mit dem Zug an, Karlheinz ist mit beiden Rädern zum Bahnhof und mit dem Trolley im Schlepp zurück, war nicht so gut für den Trolley.

Wir waren schön beim Abendessen und die Jungs dann noch in der Hafenbar, war wohl länger ; ))

Da der Wind wieder einmal ziemlich stark war und HP nicht zu den ganz Seefesten gehört war unsere 1 Etappe mit Ihm nicht so lange und ging in den Arno, man kann fast bis Pisa fahren. Wir waren im „Bocca dÁrno, leider war die Mooring sehr zugewachsen und hat unser frischlackiertes Heck zerkratzt, sonst war es sehr malerisch und wir hatten eine typischen Italienischen Sonntag mit Essen, Musik und Kaffetrinken mit den Nachbarn.

Weiter nach La Spezia, direkt war es zu weit, wir lagen vor Anker in der Bucht Cala Grazie.

HP hat eine Ausflug an Land gemacht, kleine Shoppingtour und Apero.

Der nächste Tag führte uns an der Cinque Terre vorbei, leider gibt es erst in Sestri Lewante eine Gelegenheit zum festmachen, wir lagen wieder vor Anker, am nächsten Morgen gab es Gelegenheit zum tanken.

Am nächsten Morgen Richtung Rapallo, wir wollten versuchen vor Portofino zu ankern.- Leider war die Zone um die 20 m schon sehr voll und der Grund fällt sehr schnell ab, so dass der Anker schnell vertrieben werden kann. Wir hätten das Boot auf keinen Fall zum Abendessen alleine lassen können, wir haben im Vorhafen von St. Margarita vorm Strand geankert, HP und Karlheinz sind mit dem Bus nach Portofino, ich hatte eine ruhigen Badenachmittag.

Der Ausflug war wohl nicht so befriedigend, es war rappelvoll, zurück kamen Sie zu Fuss, die Busse haben gar nicht mehr gehalten weil überfüllt und HP war alles andere als begeistert. Von der schönen Bucht kann man nicht viel sehen es liegen überall die riesigen Yachten die nicht immer schön sind und verdecken die Landschaft, es war wohl auch ziemlich teuer.

Das Abendessen in St. Margerita hat Sie aber dann beide entschädigt.

Unser nächstes Ziel war Genua, wir hatten einen Platz im alten Hafen, ich hatte mich auf das Schlimmste gefasst gemacht, aber ich wurde angenehm überrascht, kein Müll im Wasser, keine Ratten, jedenfalls nicht sichtbar und eine recht Moderne Marina. Wir lagen direkt am Aquarium und am Maritim Museum, zur Altstadt keine 5 Minuten, da gab es dann aber schon Ratten, zwei und vierbeinige. Wir haben es sehr genossen, waren im Aquaarium und im Museem und HP Hat sich sogar noch die Fake Galeere im Hafen angeschaut, wir hatten uns Genua nicht so schön und interessant vorgestellt.

Nächster Halt war Savona, wir mussten durch eine Drehbrücke, wieder im alten Hafen und direkt an der Altstadt, wir mussten bleiben wegen Sturm und HP hat uns dann auch schon wieder verlassen. Die Woche wahr nicht so anstrengend wie z.B. Gallipolli, der Hafen war sehr geschützt und man kann sich die Zeit wirklich gut vertreiben.

Mit einem kurzen Stopp über Loano und Imperia landen wir in Frankreich, leider nicht im alten Hafen von Nizza, dort habe ich 1997 mit der Aquarius angelegt und wollte gerne hin, drei mal angefragt und drei Absagen erhalten, aber kurz davor in Beaulion, war auch sehr schön.

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