An Rom vorbei

Nachdem jetzt so ziemlich alles in Ordnung war haben wir das Getümmel von Castellmare verlassen, auf Capri und Ischia verzichtet, die Inseln waren total überfüllt und es wurde immer wärmer, man kann es gar nicht glauben.

Gleich hinter dem Golf von Neapel haben wir uns eine schöne Badebucht gesucht, es war tagsüber schon ziemlich voll und wir mussten ziemlich weit draußen ankern, aber so nach und nach wurden die Boote weniger und wir haben uns bis zum Abend nach vorne 3 mal umgelegt, in der Nacht waren wir fast alleine.

Am 25.07. Anker auf, Richtung Rom, unser nächstes Ziel war Gaeta. Wir hatten nicht vorher angefragt, beim vorbeifahren haben wir nach einem Liegeplatz gefragt, wir hätten sonst geankert. Zu unserer Überraschung haben wir einen Liegeplatz direkt im alten Hafen bekommen, der liegt wunderschön in einer sehr gut geschützten Bucht und es waren sonst keine weiteren fremde Boote da.

Wir haben sogar noch einen Rabatt für zwei Tage bekommen, sehr verwunderlich nach der letzten Zeit, jeder Hafen war voll und teuer, so billig war es hier auch nicht aber Rabatt für einen tollen Platz. Die Hitze wurde gefühlt immer schlimmer, es lief die Klimaanlage das erst Mal 24 Stunden durch, dank Emanuelle war der Strom auch kein Problem mehr.

Gaeta ist ein wunderschöner Ort mit schönen Plätzen, und netten Bars, Cafés und Restaurants, wir haben es genossen.

Nach zwei Tagen Pause in die nächste Bucht. Wir Lagen vor dem Hafen St. Felice Cicero, sehr schön, aber erst Schwell, zuerst von den vielen Ausflugsbooten, später dann durch die Dünung.

Wir haben unsere Pläne, von Ostia aus ein paar Tage noch Rom zu fahren aufgegeben, wie auch schon Pompeji und Neapel.

Es war alles übervoll mit Touristen und auch Italienern , die Ihre Ferien schon begonnen hatten, es war drückend heiss, kein Wetter für eine Besichtigung und die Corona Zahlen in diesen Regionen stiegen rasant, ganz zu schweigen die komplett überfüllten Marinas.

Um vier Uhr morgens sind wir ausgelaufen, von einem Ankerplatz geht das ohne Andere zu stören und sind in der kühlsten Zeit der Nacht an Rom weit draußen vorbei bis nach Civitavechia, unser längster Schlag bis jetzt 13 Stunden. Im Porto Tiristico Riva die Traiano hatte die Saison wohl noch nicht so ganz begonnen, jede Menge Platz und ein bisschen verschlafen, ist allerdings nicht die schönste Marina.

Am nächsten Tag nach Porto Ercole, im alten Stadthafen hatte nicht einmal mehr ein Ruderboot Platz, auf zur Marina Gala Galera, da war im Moment auch noch nichts frei, wir lagen vor der Marina vor Anker und haben gewartet ( und gebadet) bis uns der Hafenkapitän gerufen hat.

In diesem Hafen haben wir unseren ersten gemeinsamen Segeltörn begonnen, vor über vierzig Jahren, da war die Marina ganz neu und ein bisschen trostlos, jetzt ist sie komplett eingewachsen und mit allem was man braucht ausgestattet, der schöne Spazierweg in die Altstadt von Porto Ercole zum Apero und zum Abendessen gibt es aber immer noch. : ))

Am zweiten August haben wir uns Richtung Livorno aufgemacht, da wollten HP, Karlheinz Bruder zu uns stossen.

Ein kurzer Ankerstopp in der Cala Talamone vor Porto S. Stefano und einem weiteren Ankerstopp vor Porto Azzuro auf der Insel Elba, am 04. 08. sind wir in den Yachtclub Livorno eingelaufen, keinerlei Platzproblem und eine nette Club Bar und haben auf HP gewartet

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