nach sorgfältiger Planung und abchecken der Strömungsrichtungen und der Windverhältnisse haben wir uns am 1. Juli an die Strasse von Messina gewagt.
wir waren pünktlich mit der Einsetzenden Strömung nach Norden vor Ort, wir hatten dann gegen Enden noch Wind von gegen an, das mitfahrenden Seglern am Ende zu schaffen machte, da Sie sich nicht in den Wind Stellen konnten, die Strömung war stärker und sie hatten Probleme mit dem Bergen der Segel.
Scylla war jedenfalls nicht zuhause und Charybdis hat wohl verschlafen, jedenfalls sind wir ohne Probleme durch. Die Fähren waren rücksichtsvoll und haben nicht auf Ihrer Vorfahrt bestanden und leichte Bögen gefahren, Schwertfischfischer haben wir erst in Scylla gesehen, da waren wir schon durch. Allerdings war in der Nacht an den Bojen, die wir reserviert hatten noch ein deutlicher Schwell, der Karlheinz am Schlafen gehindert hat.





Am nächsten Morgen sind wir hinter den Schwertfischfischern ausgelaufen, leider haben wir sie nicht in Aktion, sie waren zu schnell für uns. Unser Plotter war auch zurück, das ionische mehr höhrte an der griechischen Grenze auf und Italien und Sizilien haben das Ionische Meer vor Italien nur in der Übersicht und nicht im Detail, aber wir haben ja Papierkarten wie es sich gehöht und haben klassisch gekoppelt, auser dem hatten wir auch noch Navily.
Wir haben in Tropea einklariert und den Rest des Tages versucht, unser Beiboot zu flicken, es hat im Bug von drei Nähten ganz leicht Luft verloren, die Stelle war dicht, aber die Luft ist *einfach weiter oben ausgetreten, bis heute ist es nicht dicht und muss vor jedem Gebrauch wieder etwas aufgepumpt werden.
Zum Abendessen haben wir die vielen Stufen zur Altstadt erklommen und uns ein Restaurant mit Blick auf den Stromboli gesucht, leider war nur sein Umriss im Dunst zu erkennen, wir konnten Ihn genauso wenig sehen wie vorher den Ätna, aber der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt, eine wunderschöne alte Stadt mit viel Leben, tollen Lokalen und vielen Menschen.
Troüea ist in ganz Italien berühmt für seine roten süssen Zwiebeln, sie gibt es in allen Varianten überall und ich habe mir dann auch noch ein halbes Kilo gesichert mit dier Auflage, sie nicht für unser gemeinsames Essen zu verwenden.
