wir lagen nun im Winterlager in Grado, am 20.09.2019 wurde unser Namirda aus dem Wasser genommen und aufs Trockendock gelegt. Die erforderliche Arbeiten sollten bis April 2020 erledigt sein und wir wollten dann unsere Reise um den Italienischen Stiefel herum bis in die Mündung der Rhone fortsetzen.
Die Arbeiten die in der Türkei vom Gutachter für die Reparatur festgelegt wurden hat Andrea als unzureichend angesehen, neues Gutachten von einem neuen Gutachter, neue Verhandlungen mit unserer Versicherung, alle klar soweit
Es war alles besprochen und vorbereitet und Andrea guter Dinge, dass alles so klappen würde.
Am 16.Dezember entstand beim Laden der Batterien ein Schwelbrand am Charger, warum auch immer, der Gutachter konnte sich darum auch noch kümmern, gottseidank wurde dieser Aufwand auch noch von der Vollkasko übernommen, alles gut.
Dann kam Corona und unsere Abfahrt ging erst einmal nicht, die Grenzen waren dicht nicht einmal nach Österreich in unser Chalet durften wir.
In Bergamo starben die Menschen zu Tausenden, in Italien durften die Einheimischen nicht einmal die Provinz wechseln und schon gar nicht arbeiten.
Als Italien den Lockdown gelockert hatte wollten natürlich die ganzen Italienischen Bootsbesitzer Ihr Boot ins Wasser legen, dann die Kärntner und Wiener und unser Schiff blieb auf dem Trockenen.
Als wir im Juni dann endlich wieder einreisen durften konnten wir unser Schiff nur kurz auf dem Trockenen besuchen, unsere Wäsche abliefern und das wars, an ein weiterfahren nicht zu denken. Das Schiff blieb an Land, zum 1. Mai 2021 musste es aber ins Wasser, der Platz musste geräumt werden.
Wir bekamen nach langem suchen durch Francesca vom Cantier Porto San Vito in der gleichnamigen Marina einen Jahresliegeplatz bis 30. April 2022.
Nachdem wir gegen Corona beide 2 mal geimpft waren und die Hürden der Einreiseformulare erfolgreich genommen hatten, haben wir im Juli und August auf dem Schiff im Hafen gewohnt, 3 schöne Tage im menschenleeren Venedig verbracht, Apuilea besichtigt, Triest besucht und schöne Tage am Strand verbracht.

Im Herbst haben wir dann noch einmal 2 Wochen an Bord verbracht und sind von dort aus direkt zu unserem jährlichen Besuch ins Piemont aufgebrochen um wie immer unseren Wein zu kaufen und Freunde zu besuchen bzw. zu treffen.



