Naxos und die Griechische Steuer……

Wir sind nicht auf dem direkten Weg nach Naxos, sondern über Skinousa, eine kleine Insel etwas nordwestlich von Amorgos, Karlheinz war vor 33 Jahren das letzte Mal hier, Er hatte damals im einzigen Laden der Insel eine Frau getroffen, bei der Unterhaltung beim Einkaufen hat Sie Ihm erzählt, Ihr Traum wäre ein Tauchsieder, dann müsste Sie nicht immer Feuer machen für Ihren Kaffee.

Wie der Zufall es wollte, ging ein Freund von uns 4 Wochen später ebenfalls auf Törn und wir haben ihm einen Tauchsieder mitgegeben.

Die alte Frau war nicht mehr da, der Laden unter anderern Leitung, aber wir haben eine Frau getroffen, die sich an das Alles noch erinnern konnte.

Skinousa hat sich verändert, es ist nicht mehr eine einsame Insel im Meer, aber immer noch verschlafen uns touristisch nur ganz wenig erschlossen, ein echter Geheimtipp.

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Am nächste Tag dann auf nach Naxos.

Der Hafenmeister hat uns in eine letzte enge Stelle verfrachtet, von selbst hätten wir uns da gar nicht hineingetraut, aber es ging, sehr vorsichtig.

Unser Gang zur Hafenpolizei brachte dieses Mal Erfolg. Mit unserer Entschuldigung sind wir angekommen, die Beamten haben nach kurzer Diskussion einen Computerplatz geräumt, irgendwie den nicht funktionierenden Link übergangen uns uns direkt zur weiteren Anmeldung geleitet, und unsere an Sie umgeleitete Mail ausgedruckt, wir wollten sicher gehen, das alles da ist, und nicht warten bis zum Schiff, wo wir es hätten selbst ausdrucken können.

Am nächsten Tag zur Bank, nochmals zur Polizei, und das war es. Hätte nie gedacht, dass Steuer zahlen so erleichtern kann.

 

Wir haben uns ein Auto gemietet und sind über die Insel gefahren, den Platz gesucht, wo wir uns eigentlich an Pfingsten mit unseren Freunden treffen wollten und eine Entschuldigung hinterlassen, wir wollten nicht noch zwei Wochen warten, wir hatten ja jetzt nur Zeit bis Ende Juni.

Auf Paros waren wir nur in einer kleinen Bucht, die Insel kannten wir schon von früher, haben einem Fischer vom Boot aus einen Fisch abgekauft und ein bisschen Urlaub gemacht.

Die Überfahrt nach Syros war sehr ruhig, kaum Strömungsdünung und kaum Wind.

Wir lagen Tagsüber in einer ganz einsamen Bucht, abends hat der Wind gedreht bzw. kam erst auf und wir haben uns zum Ankern in die Nachbarbucht verzogen.

Am nächsten Tag sind wir in den Hauptort von Syros, der eigentlich zwei Städte sind, Syros und Ermopolis, ein großer Hafen, unglaublich viel los und die Fähren machen einen völlig unnötigen Schwell, nirgends sonst fahren Sie so unverschämt in den Hafen, die Stege müssen immer oben sein, denn alle halbe Stunden kocht das Hafenbecken förmlich.

Die verschlafene Zeit ist vorbei, jeden Abend ist der Hafen total überfüllt, jede Menge Katamarane und Segelboote, gechartert, mit und ohne Skipper, das Entertainmentangebot ist an und ablegen, spannend wie jeder Krimi.

Wir konnten unsere Luftfilter für die Motoren bestellen, auf den zweiten mussten wir noch einen Tag warten, aber jetzt ist alles soweit in Ordnung, was wir in Sigacik nicht erledigen konnten.

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