Am 16. sind wir nach den Regattabooten ausgelaufen und haben noch einmal vollgetankt.
Es hat sich dann gleich herausgestellt, das sich unser Dieselverbrauch gegen Wind und Wellen dann doch erhöht hat, wir werden mehr brauchen im Meer als auf den Binnengewässern.
In Varna haben wir am Gästesteg der städtischen Marina festgemacht, ein Arbeitssteg, an dem auch alle Ausflugsboote über Nacht lagen, aber es war alles da, incl. einer netten Hafenbar mit WLAN.
Der Wetterbericht war nicht sehr berauschend, daher haben wir unseren Aufenthalt auf 4 Tage ausgedehnt, eigentlich wollten wir nur 3 bleiben.
Varna hat eine sehr schöne, total grüne Altstadt, und ein sehr modernes, belebtes und aktives Neustadtviertel mit jede Menge Restaurants, Einkaufstraßen und Bars, ins besonders am Strand reiht sich Restaurant an Bar.
Es war nicht langweilig eine Tag länger zu bleiben.
nach einen kurzen Stopp in Nessebar, das Bulgarische Meersburg, schön, aber überlaufen und überteuert, die Marina war eine Baustelle, sind wir früh am nächsten Morgen nach Soziopol ausgelaufen und haben dort gefrühstückt.

Soziopol hat eine ähnlich schöne Altstadt wie Neesebar, beides sind historische Zentren aus der Römerzeit mit vielen Ausgrabungen, aber lange nicht so überlaufen wie Nessebar.
Hier liegen wir jetzt seit einer Woche fest, es ist ziemlich viel Wind und Gewitter, Regen und Wellen, weiterfahren an sich wäre nicht das Problem, aber wir müssen in Zarevo ausklarieren und dann auf dem Weg zum Bosporus 2 mal ankern und bei der vorherrschenden Windrichtung sind beide Ankerplätze nicht sicher und in einen Hafen dürfen wir nicht, bis wir in der Türkei einklariert haben, und das geht erst in Istanbul.
Also haben wir jetzt eine Woche Urlaub gemacht, viel gebummelt, eingekauft, am Strand gesessen und morgen, am Donnerstag den 28. Juni, soll sich die Windrichtung ändern und wir werden trotz Regen und Gewitter weiterfahren, in der Hoffnung, das die Voraussagen stimmen.
