nach einem gemeinsamen Abend vor Anker, wir haben auf unserem Boot Abendessen gekocht, Ankergrund war schlecht, reiner Fels haben wir uns lange vor Henry und Jürgen zur letzten Schleuse der freien Donau aufgemacht.
Wir wollten in Calafat am Hauptanleger der Polizei festmachen, wurden aber weggeschickt, da noch ein Hotelboot kommen sollte.
Wir wurden an einen Industrieponton verwiesen, nicht sehr schön, aber sicher, das Hotelboot kam natürlich nicht, was sollte es auch da, Calafat ist kein schöner Ort, von der Historie ist nichts mehr zu sehen, die Bulgarische Seite, der Ort Vidin hat da wesentlich mehr zu bieten und da lagen auch die Hotelschiffe.
Es war wieder Gewitter gemeldet, darum haben wir beschlossen, dort zu Übernachten,
Jürgen und Henry war die Strecke zu kurz und der Ort nicht lohnenswert, Sie sind weitergefahren um Ihre 100 km voll zu machen, Sie müssen ja auch vorwärts kommen, der Urlaub geht zu Ende.

nach einer weiteren Nacht vor Anker war unser Ziel ein Hotelponton in Corabia, sehr schwierige Einfahrt, sehr versandet und der Donaupegel ging jetzt schon sehr Richtung Niedrigwasser.
Der Hotelponton ist dauerhaft belegt, aber um die Ecke gibt es jetzt einen neuen Yachthafen, von EU Geldern finanziert, mit zwei Plätzen für Donauwanderer wie wir, mit Wasser, Strom , sicher und die Stadt nicht weit.
Von den Touristenplätzen war gerade 1/2 frei, wir haben uns an die Ecke gepresst, dann hat der Hafenmeister angefangen, die Schiffe umzulegen und am Ende hatten wir zumindest einen Platz frei für uns.
Im Hotel konnte man gut und sehr preiswert essen, wir haben einen Ruhetag eingelegt, noch einmal Wäsche gewaschen und uns noch einmal verproviantiert, da die Liegeplätze jetzt immer seltener werden und wir wohl den Rest immer vor Anker liegen werden.
Und Gebühren hat es auch nicht gekostet…..
