Wir wollten direkt nach Veriko Grad, dort Ausklarieren, übernachten am Zollpoton sei erlaubt, im Strom , mit viel Schwell und teuer.
Überhaupt war das Anlegen in Serbien noch teurer als in Ungarn.
Wir sind auf einer friedlichen Donau losgefahren, spiegelglatt wie ein See.
Nach ca. einer Stunde kam der Wind, und das immer stärker von vorn. Die Wellen wurden bis 1,50 m hoch, das Wasser kam über den Bug, teilweise bis hinten.
Namirda lief sauber durch die Wellen, wir hatten einen Vorgeschmack auf das Meer, aber die Aussicht, bei diesem Wind, der laut Wetterbericht die ganze Nacht und den nächsten Tag so weiter blasen sollte, die Nacht im Strom vor einem Zollpoton zu verbringen, war nicht sehr erfreulich und wir haben beschlossen in der windgeschützten Bucht vor Ram vor Anker zu gehen. beim näheren Hinfahren haben wir dann einen ausgemusterten Fährpoton entdeckt, und gegen den Wind und gegen den Strom mit ziemlich waghalsigen Manövern und vollem Einsatz endlich dann doch festgemacht.
Wir durften dort liegenbleiben, alle waren sehr bemüht uns Wetter Berichte zu liefern, in Serbien ist nicht Europa und das Internet ist immer aufgebraucht, wenn man es gerade braucht.Wir sind zwei Nächte geblieben, hatten richtig Spaß mit den Dorfbewohnern , es war richtig schön da.
