in Novi Sad waren wir angemeldet, wir sind gemächlich die Donau weiter und trotzdem früher angekommen als angekündigt.
Unserer versprochener Platz war noch nicht frei, wir mussten eine Viertelstunde im Hafenbecken herumtreiben, war aber ungemein interessant, was die Bewohner hier alles für kreative Varianten der Hausboote kreiert haben.
Wir wurden wieder einmal herzlich willkommen geheißen, wie eigentlich bis jetzt in jedem Hafen, gleich zu einem Anlegebier eingeladen. Der Hafen war auch noch nicht ganz fertig eröffnet, die Duschen waren noch nicht fertig, immer noch teilweise im Winterschlaf und vom frühen Sommer überrascht.
Den Gang zur Polizei hat uns Hafenmeister Georg erspart, in dem er Ihm am Telefon vorgelesen hat, was in der Einklarierung stand, haben danach Alle so für uns erledigt.
Da das Wetter nicht sehr gut war, und auch für den nächsten Tag nicht vielversprechend aussah, haben wir beschlossen zwei Nächte zu bleiben und den Stadtgang auf den nächsten Tag zu verschieben. Am Abend hat ein heftiges Gewitter unser Deck blitzblank gespült.
Das Wetter wurde dann gar nicht so schlimm und wir hatten angenehme Temperaturen, genau richtig für die Stadt. Wir haben uns fast den ganzen Tag dort herumgetrieben, eine sehr schöne Stadt mit unzähligen Kneipen, Cafes und Restaurants, eine Studentenstadt mit unglaublicher Stimmung.
Tolle bewirtschaftete Innenhöfe mit Läden und schönen Restaurants.
Georg hat uns dann bei einem weiteren Freund von Ella, wieder ein Miro angekündigt, der wusste schon Bescheid, dass wir demnächst vorbeikommen.
Wir mussten dann noch Prospekte mitnehmen, die man dort für die Bergfahrer in Belgrad für Novi Sad verteilen kann.
Miro hat ein Restaurant-Schiff in der Mündung der Save, direkt unter der alten Burganlage von Belgrad.
Sein Anlegesteg hat wirklich schon bessere Tage gesehen und wir hatten nach dem Anlegen (allein, hatte gerade niemand Zeit) ziemlich skeptisch, ob der uns hält, aber dann kam die ganze Mannschaft und gemeinsam haben wir uns dann am Restaurant-Schiff vertaut, hätten wir uns so nicht getraut.
Wir bekamen noch Wasser und Strom, Dusche haben wir zum Glück selbst und haben zwei Abende wirklich sehr gut gegessen.
Belgrad ist auch eine sehr lebendig Stadt, viele Schöne Ecken, viele Restaurants und alle voll.
Allerdings war Wochenende und die Serben feiern immer, sind dabei unglaublich laut, und noch lauter ist Ihre Musik, und am Wochenende feiern Sie von Freitag bis Sonntag durch.
Es war eine Wohltat, die nächste Nacht in einem ruhigen Altarm bei Groka vor Anker zu verbringen.
