……nach Serbien

nach dem Ausklarieren aus Ungarn, ging etwa 2 Stunden, erst Polizei, es war gerade Schichtwechsel, der Beamte hat vorgezogen, uns an die neue Beamtin weiterzugeben und ging 10 Minuten früher, dann Arzt, war nur eine Liste abhaken, Wasserschutzpolizei, eine Unterschrift, Zoll, eine Erklärung das wir keine Drogen einführen, das Blatt, dass keine Waffen an  Bord sind hätte er vergessen, stand im Donaubuch, habe ich dann selbst ausgefüllt, wieder zur Polizei, die hat nur die Tür aufgemacht und uns unsere Ausklarierung in die Hand gedrückt, ab jetzt dürfen wir Ungarn nicht mehr betreten.

In Bezdan mussten wir dann Einklarieren, ein Wrack als Anlegepoton, ein imponierendes Gebäude, im Innern völlig heruntergekommen, Totenstille im Haus, die Schwalben flogen im Treppenhaus und mitten darin ein sehr netter älterer Kapitano, der alles für uns erledigte, den Zoll gestrichen hat und die Polizistin angewiesen hat, uns endlich unseren Stempel zu geben.

Etwas pikiert war er über zwei Kajakfahrer/in, die sein ehrwürdiges Amtsgebäude in Badehosen und Flipflops betreten haben, aber auch die Beiden wurden schnell und unbürokratisch einklariert.

 

weiter ging es nach Apatin, eine grosse Marina, ein beeindruckender Dom und ein sehr nettes Hafenrestaurant, das Dorf nichts besonderes, aber eine sehr schöne Fussgängerzone mit allem was man braucht.

Wir wollten nur eine Nacht bleiben, da der Wetterbericht aber ziemlich mieses Wetter angesagt hatte, haben wir verlängert.

Den Rest des noch schönen Nachmittags waren wir im Hafenrestaurant, wollten eigentlich nur kurz etwas trinken und sind dann mit Dusko, einem Serben, der abwechselnd in Apatin, seiner Heimatstadt, in Istrien, seinem Ferienhaus und in Erlangen lebt, doch ziemlich lange gesessen, ein sehr angenehmes Erlebnis.

Den nächsten Tag haben wir uns nochmals ins Dorf aufgemacht, es war Montag und die Läden offen, haben unsere letzten Forinth in Dinar getauscht (gar nicht so einfach, die Serben wollen kein Ungarisches Geld) und haben noch ein paar Lebensmittel besorgt.

 

Die nächste Nacht verbrachten wir in einem kleinen Seitenarm vor Anker, ein paar Fischer haben uns einen Zander verkauft (eigentlich wollten Sie Ihn uns schenken)

Am nächsten Tag gab es Fischsuppe …

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