Rhein-Main-Main-Donaukanal

Nun zu dritt an Bord fahren wir weiter den Rhein abwärts bis  fast bis Mainz.

Kurz vor Mainz gehen wir noch einmal in einen kleinen See vor Anker, man kann kaum glauben, dass hinter den Bäumen der Rhein mit seinem doch erheblichen Verkehrsaufkommen liegt.

Hier schwimmen die Ringelnattern über den See, Idylle pur, der See heisst Lorcher Loch, nicht angemessen der Name.

Am nächsten Tag geht es weiter in den Main direkt bis Frankfurt. Wir haben im Westhafen eine Liegeplatz reserviert, auch wieder Privatplätze, die zu einer neuen Bebauung gehören.

Hier liegen wir ziemlich zentral, der Hauptbahnhof ist nur ca. 10 Minuten weg, ins Bankenviertel läuft man etwa eine halbe Stunde, schöne Bebauung um uns herum, geniales Hochhaus und einen sehr guten Italiener direkt vorm Steg

Wir haben alle drei die Stadt sehr genossen, es herrschte eine wirklich gute Stimmung überall.

nach zwei Tagen ging es weiter nach Aschaffenburg, Bootsfahrer in Frankfurt meinten: ganz schrecklich, Andere  wieder hübsches Städtchen.

Überhaupt haben alle Unkenrufe: der Main ist nicht so schön, man kann nirgends festmachen, der Main-Donaukanal schrecklich, nur schnell durch – das alles hat sich in keiner Weise bestätigt.

Gut, es war manchmal eng, wir mussten auch zweimal im Päckchen liegen, das heißt ein Boot macht am anderen fest, aber alle waren sehr nett und haben alles gegeben, um alle unter zubekommen.

Wir haben viel wertvolle Tipps erhalten und sehr nette Abende verbracht.

Aschaffenburg ist nicht schrecklich, genau sowenig wie die vielen anderen alten Fachwerkstädtchen, wie Miltenberg, Wertheim, Lohr Veitshöchheim und nicht zuletzt natürlich Würzburg, da sind wir gleich drei Tage lang geblieben.

In Würzburg ist Mirko dann nach Worms zurückgefahren, kam Abends wieder aufs Schiff und wir haben es ausgenützt, ein Auto zu haben und sind zum Restaurant Phillipp nach Sommerhausen gefahren um unseren Abschied mit einem schönen Essen zu feiern, in Sommerhausen kann man wirklich nicht festmachen.

Über Ochsenfurt  sind wir dann nach Schweinfurt an den Stadtkai gefahren, um unseren nächsten Gast, unsere Freundin Brigitte aufzunehmen, am nächsten Morgen haben wir dann denn Main verlassen, um erst in der Regnitz 2 Tage in Bamberg zu verbringen und dann den Main-Donaukanal in Angriff zu nehmen.

Er ist wirklich viel besser als sein Ruf, man hat das Gefühl, man fährt in einem Fluss, einzig die Schleusen sind hoch, bis zu 18 m und man muss mit der Hand sich hochfädeln, mühsam und schlammig.

Erst ab Nürnberg haben die Schleusen dann zwar 24 m, aber Schwimmpoller, das ganze ist dann nicht mehr ganz so schmutzig.

Wir haben es dann geschafft uns in Nürnberg mit unseren Freunden Ulli und Jürgen zu treffen, und Ullis Geburtstag ein bisschen vorzufeiern.

In Roth mussten wir dann an den Industrie Steg, bis Beilngries war es zu weit, am nächsten Tag hat uns unser Freundin Brigitte wieder verlassen, wir sind nach zwei weiteren Tagen bis Kelheim gefahren und sind nun wahrhaftig in der Donau…….

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