Nach dem am 21.07 unsere Vignette für Frankreichs Kanäle abgelaufen war, es gilt allerdings nicht für Strasbourg, sind wir durch die Nordschleuse in den Rhein eingefahren.
Bei schönstem Wetter und mit herrlicher Sicht auf den Schwarzwald und die Vogesen, sind wir in einen der Rhein Baggerseen gefahren und haben uns vor Anker gelegt. Wir haben erst einmal 2 Tage Badeurlaub gemacht, in der Nacht begleitet von wirklich schweren Gewittern. Der Anker hat super gehalten, allerdings mussten wir das Verdeck festzurren und Tisch und Stühle sichern.
Der Rhein ist grüner als man es sich so vorstellt, überall gibt es Plätze zum Ankern, und die Strömung ist meistens gut zu Händeln, lediglich bei den Einfahrten muss mann sehr aufpassen.
Da sich das Wetter leider in ein anhaltendes Tiefdruckgebiet mit viel Regen verwandelte, haben wir uns entschlossen, Karlsruhe anzulaufen, ursprünglich wollten wir uns wieder einen See zum ankern suchen.
Es hat sich als gute Entscheidung erwiesen, das Zentrum von Karlsruhe war sehr gut mit der S-Bahn zu erreichen und wir konnten die nächsten vier, meist verregneten Tagen mir ausgiebigen Besichtigungen und Museums-besuchen , auch gelegentlichen Einkäufen verbringen.
Unsere nächste Station war Speyer, nach einer unkomplizierten Anmeldung im Hafen, es war die erste Telefonnummer im Hafenhandbuch, die gestimmt hatte.
Der Hafen war privat, gehörte zu einer umliegenden Neubebauung und wurde professionell, nicht von Vereinsmitgliedern verwaltet. Der Dom in Speyer ist wunderschön, allerdings hatten wir uns alles etwas grösser vorgestellt, insgesamt aber schon ein lohnenswerter Aufenhalt.
Unser nächstes Ziel war Worms, etwas außerhalb, ein kleiner Clubhafen mit einer sehr engen und strömungsbelasteten Einfahrt. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen, hatten eine höchst amüsanten Abend, und einen sehr angenehmen Aufenhalt. Unser Sohn Mirko ist hier zu uns gestoßen, wir durften den Wagen im Hafengelände für eine Weile stehen lassen. Auch Worms hatten wir uns großstädtischer vorgestellt, es ist durch Strassen und Autobahn sehr zerrissen und in der Innenstadt gibt es viele Bausünden, der Dom geht fast unter.
